Jeder von uns etwa 5 kg schwerer, geht es morgen früh weiter nach Rumänien ins Donaudelta. Grund genug den letzten Tag in Odessa noch einmal faul am Strand und Pool liegend zu genießen.

Eine Variante zum Strand zu gelangen, ist der öffentliche Nahverkehr. Falls sich einer der Dresdner wundert, wo eigentlich nach der Wende die ganzen Ikarusbusse und Barkasse hingekommen sind… ein nicht unbeträchtlicher Teil fährt hier auf den Straßen von Odessa (und Lviv und Kiew und…).


Außerdem gibt es hier neben Kleinstausgaben von Straßenbahnen auch noch echte Oberleitungsbusse.

Eine andere Möglichkeit wäre, sich einfach an die Straße zu stellen und die Hand rauszuhalten. In kürzester Zeit wird ein Autofahrer anhalten und fragen, wohin man möchte. Sofern die Richtung halbwegs zu dem passt, wohin der Fahrer sowieso wollte, nimmt er einen für (sehr) kleines Geld gern mit. Das ist hier absolut üblich.
Alternativ nimmt man eines der Mini-Taxis. Im Grunde kleine Busse, die unterschiedliche Routen in der Stadt mit mehr oder weniger festen Haltestellen anfahren, bei denen aber nur ein paar Leute reinpassen (natürlich aber viel mehr als das Gefährt Sitzplätze hat) und bei denen der Preis irgendwie Verhandlungssache ist und die Abfahrtszeiten sehr variabel.
Oder aber man nimmt die Seilbahn.

Sobald man einmal das grundlegende Urvertrauen entwickelt hat, dass dieses Gerät sicherlich vollkommen wartungsfrei seit ca. 50 Jahren funktioniert (Ich bin mir sicher, dass das Konstrukt zu 99% noch aus Originalteilen besteht.) und dabei, zumindest soweit die Öffentlichkeit weiß, noch nie jemand oder eine Gondel zu Boden gestürzt ist, trägt einen das historische Gefährt in Schwindel erregender Höhe bis zum Strand.


Dank der perfekten Lage der Wohnung von Vovas Eltern, sind wir in unserem Fall in 5 Minuten zu Fuß an ‚unserem‘ Strand in Arkadia. Und dort haben wir heute nochmal ausgiebig die Sonne genossen.











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