Unser erstes Ziel heute morgen war der Aggtelek Nationalpark.

Der Nationalpark liegt im Grenzgebiet von Ungarn und der Slowakei und verfügt über zahlreiche Höhlensysteme. Eines davon – das Baradla-Domica-Höhlensystem gilt als das größte Stalaktikten-Höhlensystem Europas. Dieses UNESCO Weltnaturerbe wollten wir uns heute einmal genauer ansehen.

Wie angekündigt, regnete es wie aus Eimern. Hinzu kam ein Temperatursturz von über 20 Grad im Vergleich zu gestern. Mit nur 15 Grad war es draußen nur unwesentlich wärmer als in der Höhle.
Die Höhle und die verschiedenen Tropfsteinformationen waren beeindruckend. Und da man die Höhle nur im Rahmen einer Führung betreten darf, haben wir auch gleich noch einen Nachhilfekurs in Ungarisch für Höhleninteressierte dazu bekommen.




Tiefer im Inneren der Höhle befindet sich auch ein sehr großer Raum. Aufgrund der sehr guten Akustik finden in diesem ‚Konzertsaal‘ unter der Erde regelmäßig Konzerte statt.
Außerdem finden sich in mehreren ‚Räumen‘ kleinere Seen und Bäche. Das Wasser darin ist so klar, dass man nicht ganz sicher sein kann, wo der Fels aufhört und wo die Spiegelung in der Wasseroberfläche beginnt. Wirklich schön.


Die größte Überraschung für uns fand sich aber am Ausgang der Höhle… ein Stand mit ungarischem Baumkuchen. Und diesmal gibt es auch die Fotos dazu …



Einfach nur superlecker! 😀
Da wir relativ früh in Aggtelek angekommen waren, hatten wir noch genug Zeit, um auch der Eishöhle Dobsina, etwa eine Autostunde entfernt in der Slowakei, einen Besuch abzustatten. Ein weiteres Naturerbe auf unserer Ausflugszielliste in diesem Urlaub. 🙂

Einen Grenzübergang gibt es hier nicht mehr und die Währung in der Slowakei ist der Euro. Man ist schon fast wieder zuhause angekommen.
Die Höhle liegt auf etwa 950m Höhe und ist dennoch seit Jahrtausenden dauerhaft vereist. Allerdings waren auf eben diesen 950m heute nur noch etwa 10 Grad und es regnete immer noch in Strömen. Zwar waren wir auf die Temperaturen in der Höhle kleidungstechnisch gut vorbereitet, allerdings nicht auf die ca. 25 Minuten Fußmarsch steil bergan im Dauerregen, um zum Eingang der Höhle zu gelangen.
Als wir die Höhle (über einen wirklich sehr schönen Weg durch den Wald) erreichten, waren wir vollständig durchgeweicht und voller Vorfreude auf die -3 Grad im Inneren der Höhle.




Die Führung – diesmal in slowakischer Sprache (was das Vokabular zu Höhleninformationen aller Art angeht, macht uns so schnell keiner mehr etwas vor) – dauerte nur etwa 25 Minuten, so dass wir den Ausflug alle ohne größere Frostschäden gut überstanden. Und die Eishöhle selbst war wieder ein besonderes Erlebnis mehr. Einfach immer wieder beeindruckend, welche kleinen und großen Naturwunder man immer wieder entdecken kann.











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