Einer der wunderschönsten Campingplätze überhaupt muss der Hetboerenhof in Brezno in der Slowakei sein. Geführt von Holländern. Besucht vorwiegend von Holländern (und uns). Eine kleine holländische Enklave in der niederen Tatra.

Ein paar Stellplätze im Grünen, ein kleiner Badeteich, freilaufende Hühner, Hängematten, ein Abenteuerspielplatz für die Kinder und eine „Minibar“ für die Erwachsenen. Ein kleines Urlaubsparadies vor wunderschöner Kulisse.

Vom heutigen Tag kann nicht ohne eine ordentliche Portion an Landschaftsbildern berichtet werden. Es ist hier einfach unbeschreiblich schön.

Schon gestern Abend haben wir den Regen an den Bergen der Hohen Tatra zurückgelassen und wurden für unsere Regenhöhlenausflüge auch noch mit einem Regenbogen belohnt. Aus den Wäldern stieg der Nebel auf (siehe auch selbige Textzeile im Lied ‚Der Mond ist aufgegangen‘) und es sah aus, als würden die Wiesen und Bäume nach der Hitze der letzten Tage und dem kühlenden Regen einmal tief ausatmen.

Weil es uns in unserem holländischen Dörfchen so gut gefallen hat, haben wir den Morgen vorwiegend mit Nichtstun und Ausruhen verbracht und haben uns erst am Nachmittag zu einem kleinen Ausflug aufgemacht. Ziel war die Zipser Burg (Spišsky hrad) im Osten der Slowakei – eine der größten Burganlagen Europas und – natürlich – UNESCO Weltkulturerbe.

Ohne es zu wissen, scheine ich hier eine UNESCO Welterbe Tour geplant zu haben. Gut möglich, dass sich die Runde eines Tages in einem Hochglanzreiseführer wiederfindet. Ich wäre nicht überrascht. 🙂

Die Burganlage ist absolut sehenswert und dank unserer vergleichsweise späten Ankunft, waren auch nur noch wenige andere Touristen da. Die Aussicht auf die umliegenden Dörfer und die Hohe Tatra in der Ferne war einfach nur spektakulär. (Und eine perfekte Gelegenheit mein ‚Panorama-Weitwinkel-Aufsteck-Objektiv für die Handykamera auszuprobieren. :-))

Und im Inneren der Burgruine – ein Abenteuerspielplatz für kleine und große Kinder – mit Burgturm, Verließ, Folterkammer, Burghof und allem, was eine gute Burg eben so ausmacht.

Die Teile der Slowakei, die wir in unserem kurzen Abstecher sehen konnten, haben uns rundum begeistert. Und auch die Menschen wirkten noch freundlicher und offener, auch wenn die wenigen Tage natürlich kein vollständiges Bild wiedergeben können.

Morgen geht es weiter nach Budapest… aber das wird nicht unser letzter Besuch in diesem Land gewesen sein.

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