„Die Straßen Wiens sind mit Kultur gepflastert. Die Straßen anderer Städte mit Asphalt.“ K. Kraus

Ich kann mir vorstellen, dass ihr es langsam nicht mehr hören (lesen) könnt, aber… was für eine beeindruckend schöne Stadt! Im Rückblick ist Wien von den Städten, die wir auf unserer Reise gesehen haben, – und da waren sehr zauberhafte Städte dabei – wohl die schönste von allen.

Es ist wie bei den anderen vorher: ein Tag reicht natürlich bei Weitem nicht, um Wien als Ganzes zu erkunden. Aber auch hier gibt dieser Tag einen Eindruck von der Schönheit, der Geschichte und der Vielfalt dieser Stadt. Und da gibt es so viel zu sehen und so viele kleine und große Besonderheiten zu entdecken. In Wien beginnen die Überraschungen schon bei den Ampelmännchen. 🙂

Nach einem späten und ausgiebigen Frühstück, wie es sich gehört in einem klassischen Wiener Kaffeehaus, haben wir uns zu einem kleinen Mini-Stadtrundgang aufgemacht. Der Wettergott war einmal mehr auf unserer Seite und schenkte uns einen traumhaften Sommertag in Wien.

Wir machten einen Ausflug zur Hofburg, schauten in die Ställe der Wiener Hofreitschule, sahen den Stephansdom aus der Ferne (und später am Tag auch nochmal etwas näher) und bewunderten das riesige Areal mit seinen Ausstellungen, Galerien und Museen ebenso wie den wunderschönen angrenzenden Burggarten.

Beim anschließenden Spaziergang durch die Herrengasse hätten wir zwischen all den Palais, Hotels und Regierungsgebäuden beinahe dieses wunderbare Kleinod in der Herrengasse Nummer 6 übersehen. Ich habe eine gewisse Schwäche für Süßigkeiten…

Meinen kulinarischen Vorlieben treu bleibend haben wir als nächstes den ‚Naschmarkt‘ im 6. Bezirk angesteuert. Hier gibt es einfach alles zu kaufen.

Interessant war, dass man sich bei der Marktgegend in diesem Teil von Wien richtig vorstellen konnte, wie damals noch die Märkte abgehalten wurden, die man jetzt noch in den Straßennamen wiederfindet. (Die Bezirke werden in Wien übrigens immer vor dem Straßennamen angegeben – daher die Zahlen auf allen Straßenschildern.)

Das Highlight hatten wir uns für den Schluss aufgehoben: Schloss Schönbrunn bzw. eher den Schönbrunner Schlosspark.

Wusstet ihr übrigens, dass das Schloss…

😀

Da wir die für die Jungs verträgliche Menge an Kultur für den Tag soweit erreicht hatten, haben wir uns gegen den Besuch des Schlosses selbst entschieden und uns stattdessen im Schlosspark auf die Suche nach dem Irrgarten gemacht.

Auf dem Weg dahin erahnt man schon die Schönheit und die Weite des Schlossparks (an den übrigens direkt der Wiener Tierpark anschließt).

Und wenn man die Anhöhe hinter dem Schloss hinaufsteigt, erreicht man oben auf dem Hügel die Gloriette von Schönbrunn und hat von ihr aus einen großartigen Blick auf das Schloss und einen Teil Wiens. Definitiv ein lohnenswerter Aufstieg.

Wien ist einfach nur traumhaft schön.

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