
Louisiana als Teil der ehemaligen Südstaaten der USA ist historisch auch immer untrennbar mit dem Thema Sklaverei verbunden. Und obgleich der Umgang mit diesem Thema schwierig ist, wird an einigen Stellen versucht, diesen Teil der amerikanischen Geschichte respektvoll und ohne Beschönigung aber nüchtern zu vermitteln ohne sämtliche architektonische ‚Zeitzeugen‘ dem Erdboden gleich zu machen.
Im Fall der Nottoway Plantage – damals eine der größten Zuckerrohrplantagen der USA – ist dieser Versuch meines Erachtens geglückt und angesichts der beeindruckenden Schönheit der gesamten Anlage wäre es mehr als schade gewesen, diese nicht zu erhalten.




Während einige ehemalige Plantagen in Museen verwandelt werden – wie die Madewood Plantage, die wir auf unserem Weg mehr im Vorbeifahren besucht haben – wurde Nottoway zu einem Ressort umgestaltet.



Dabei wurden nur geringfügige Änderungen und Ergänzungen an den Gebäuden vorgenommen. Unzählige Hinweistafeln und regelmäßige Führungen beschreiben das Leben auf der Plantage und die Organisation des Tagesablaufs zur Blütezeit des Zuckerrohranbaus aus verschiedenen Blickwinkeln.
Die Einrichtung der Cottages und Zimmer scheint sich in den letzen 160 Jahren kaum verändert zu haben. Und ein wenig fühlt man sich selbst in die Zeit um 1860 zurückversetzt.








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