Als heutiges Ausflugsziel stand der Berg First mit etwa 2.170m Höhe auf dem Programm. Da für den Nachmittag allerdings Schauer angesagt waren, wir unsere durchschnittliche Bergwandergeschwindigkeit und Kondition mittlerweile kannten und ich mir für den Gipfel den einen oder anderen Programmpunkt überlegt hatte, beschlossen wir, die Strecke diesmal nicht zu Fuß zurückzulegen sondern die Gondelbahn zu nutzen. Der Ausblick sowohl während der Fahrt als auch oben auf dem Gipfel war einmal mehr einfach nur großartig. Es ist wirklich ein sehr schönes Fleckchen Erde.

Der First trägt den werbewirksamen Beinamen „Top of adventure“ und wenn man oben angekommen ist, muss man zugeben… nicht ganz unverdient. An Attraktionen stehen neben den uns schon von gestern bekannten Rollern (hier Trottibikes genannt) und Mountain Carts auch zwei Ziplines („First Glider“), ein riesiges Hüpfkissen („First Bagjump“) und der „First Flieger“ zur Auswahl. Beim Flieger wird man auf dem Bauch liegend in einem Haltegurt in ein Fluggerät eingehängt, um dann zunächst mit etwa 70km/h bergauf gezogen zu werden und anschließend mit mehr als 80 km/h wieder nach unten zu ‚fliegen‘. Das mussten wir ausprobieren. 😀

…und es hat Riesenspaß gemacht. Nach einer kurzen Wanderung auf dem Gipfel, um auch die anderen „Spielzeuge“ näher anzuschauen, fiel die Wahl schließlich auf Mountain Cart und Trottibike – die Kombination, die, wie der Zufall so will, einen auch noch perfekt (und pünktlich vor dem Regen) zurück zur Talstation bringt. Die mit Abstand lustigste und kurzweiligste Art wieder ins Tal zu kommen. 😀

Nach dem Schauer war noch Einiges vom Nachmittag und Abend übrig, so dass wir uns noch kurzentschlossen auf den Weg nach Interlaken machten. Ziel dort war der Harder Kulm – der „Hausberg“ Interlakens. Um nach oben zu Wandern war es (bei unserem Hang zu langen Pausen) schon etwas zu spät, also nahmen wir die Zahnradbahn zum Gipfel.

Das besondere am Harder Kulm ist die Aussichtsplattform auf der Spitze, die über den Fels hinausragt und von der aus man ganz Interlaken und die beiden wunderschönen türkisfarbenen Seen, zwischen denen Interlaken liegt, überblicken kann. Eine spektakuläre Aussicht.

Zurück hinunter nach Interlaken gingen wir wieder zu Fuß. Ein sehr schöner Wanderweg durch den Wald mit Postkartenmotiv-Aussichten entlang des Weges.

Und als wir wieder in Interlaken ankamen, wurde es schon langsam dunkel als die Sonne hinter den Bergen unterging. Was für ein Glück…

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