Den Abschluss unserer kleinen Auszeit bildete die Stadt Syrakus im Südosten von Sizilien. Dafür ging es von Agrigent am Meer entlang zurück gen Osten mit einem kleinen Zwischenstopp in Ragusa – einem wunderhübschen barocken Städtchen in den Monti Iblei. Das Besondere an Ragusa ist, dass das Stadtzentrum aus zwei Teilen besteht, die durch eine Schlucht voneinander getrennt sind.

Ragusa ist keine reiche Stadt und zahlreiche Häuser haben schon bessere Zeiten gesehen, aber die vielen historischen Gebäude, die engen Straßen und verwinkelten Gassen, die kleinen Parks und Gärten, die Cafes und Restaurants an jeder Ecke und die lebendigen Markplätze haben es uns sehr angetan. Eine wirklich hübsche und besondere kleine Stadt.

Syrakus (Siracusa)

Für unsere Reise zu zwei haben wir ein paar wirklich wunderhübsche Unterkünfte gefunden – ein winziges Hotel am Klippenrand von Taormina zum Beispiel oder ein B&B mitten in einer Orangenplantage mit Blick auf das Tal der Tempel in Agrigento – aber unser Hotel außerhalb von Syrakus war doch noch einmal etwas wirklich besonderes. Es gibt einfach so unglaublich viel Schönes in dieser Welt, ob von der Natur oder von Menschenhand geschaffen. Das Frühstücksbuffet und der Park des Hotels gehören definitiv dazu. 😀

Syrakus selbst bzw. genauer die Altstadt auf der Insel Ortygia ist wieder eine Stadt, wie sie in meiner Vorlage für ideale Urlaubsbesuchsstädtchen beschrieben werden würde. Die großen Plätze Piazza Archimedes und Piazza Duomo im Zentrum und drumherum alles, was mein Touristenherz begehrt. Kleine Gassen, Tempel, Kirchen, Cafes, winzige Läden usw usw… ihr kennt das mittlerweile. Und das alles auch noch direkt am Meer. Was soll ich machen… es ist einfach so schön. ❤️

Den Besuch der antiken Städten in der Neustadt von Syrakus haben wir zugunsten eines ausgedehnteren Altstadt- und Einkaufsbummels und einem noch ausgedehnteren Abendessen auf ein anderes Mal verschoben. Dann müssen wir wohl auch hierher noch einmal wiederkommen. 🙂

Auch schon allein wegen des hervorragenden Essens. Kulinarisch wurden wir wirklich an keinem Punkt enttäuscht – mit Essen kennen sich die Sizilianer aus. Lokale Spezialität sind übrigens Arancini – gefüllte, frittierte Reisbällchen.

Je nach Füllung sind die ziemlich lecker, machen aber auch sehr satt und wir mussten mit unseren Kalorien ja haushalten, um kulinarisch möglichst viel ausprobieren zu können. Da war sehr, sehr viel leckeres dabei.

Allgemeines Fazit aber: Nichts geht über Antipasti! 😊

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