Sicherlich habt ihr euch beim Lesen des Blogs die ganze Zeit schon zwei Dinge gefragt:
1. Wo bleiben die Bilder von Eis und Schnee – das ist doch schließlich eine Alaskareise?
und
2. Wann kommt eigentlich der erste Bericht über irgendein Unesco Welterbe.
Heute bekommt ihr beides! 😀

Der Glacier Bay Nationalpark (die „Bucht der Gletscher“) ist mit seinen über 1000 Gletschern Unesco Weltnaturerbe und das größte geschützte Biosphärenreservat der Welt. Und er ist atemberaubend schön.
Zu erreichen ist er nur per Schiff oder (Wasser-)Flugzeug. Die Anzahl der Schiffe, vor allem der Kreuzfahrtschiffe, die pro Woche in die Bucht fahren dürfen, ist begrenzt, um die Natur soweit wie möglich zu schützen. Einige der Gletscher reichen bis in das Wasser der Bucht herein und sind damit auch den Gezeiten ausgesetzt. Regelmäßig brechen große Eisstücke ab und stürzen ins Wasser, so dass in der gesamten Bucht trotz der relativ hohen Temperaturen immer wieder kleine Eisschollen und Mini-Eisberge im Wasser treiben.





Auf unserem Weg aus der Bucht heraus machten uns wieder reichlich Wale die Freude, vorbeizuschauen – diesmal neben Buckelwalen auch Orcas, die im Gegensatz zu den einzelgängerischen Humpback Wales in Gruppen auftreten.
Das Wasser in der Bucht ist übrigens nicht klar sondern relativ milchig. Das kommt durch die Mineralien und durch fein zerriebenes Gestein, das die Gletscher auf ihrem Weg ins Meer vom Fels abschaben und mit sich führen.

Wale, Eis, Wasser, Berge, Gletscher… ich glaube, an so viel wunderschöner, imposanter und beeindruckender Natur kann man sich nicht sattsehen.










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