Ein kurzer Zwischenstopp in Honolulu, sechs Stunden Flug zurück quer über den Pazifik und drei Stunden Zeitverschiebung und schon ist von solch einem Reisetag nicht mehr viel übrig…

Aber er bietet die Gelegenheit, die Orte aus der Luft zu sehen. Big Island mit seinen ausgedehnten Lavafeldern und den großen Vulkanen Mauna Kea und Mauna Loa im Hintergrund.

Die Insel O’ahu mit der Großstadt Honolulu mit ihren Wolkenkratzern und der berühmten Militärbasis.

Und schließlich Los Angeles – von oben eine Betonwüste. Soweit das Auge reicht Häuser, Straßen, Autos, Industrie. Nach dem ganzen wunderbaren Grün der letzten Wochen nicht wirklich einladend.

Auf dem Erdboden angekommen, findet sich doch das eine oder andere Bäumchen und hier und da eine Wiese, aber viel ist es nicht. Den Sonnenuntergang haben sie aber auch hier ganz hübsch hinbekommen. 🙂

Das schönste Erlebnis an diesem Abend – abgesehen vom Sonnenuntergang und einem wirklich hübschen Hotel mit einem Pool, den die Herren noch ausgiebig zu nutzen wussten…

… war aber unser Einkauf für das Abendbrot im Supermarkt. 😀 Nach den hawaiianischen Preisen der letzten Wochen hatten wir bei jedem Teil, das seinen Weg in unseren Einkaufskorb fand, das Gefühl ein echtes Schnäppchen gemacht zu haben. Und die Auswahl…. Amerika eben. 🙂

Zusätzliches Einkaufsziel war das Besorgen eines kleinen hübschen Geburtstagskuchens für Musketier Nr. 3. Schließlich wird hier jemand 11 Jahre alt. 🙂 🥳Beim Abendessen haben wir kurz die letzten Wochen Revue passieren lassen… bezüglich der Frage nach der schönsten der drei besuchten Hawai’i-Inseln besteht Einigkeit: Kaua’i hat allen am besten gefallen.

Maui hat landschaftlich auch ähnlich schöne Ecken, ist aber schon ein ganzes Stück touristischer als das eher verschlafene Kaua’i. Big Island ist abwechslungsreicher als die anderen beiden Inseln. Allerdings schon so groß, dass zwischen den verschiedenen sehenswerten Orten im Vergleich mit Maui oder Kaui’i größere Distanzen zurückgelegt werden müssen. Auch gibt es stellenweise kilometerweit nichts anderes zu sehen als kargen, schwarzen Stein und zumindest mir gibt die allgegenwärtige Gefahr eines erneuten Ausbruchs (und wir sprechen hier wirklich von einer reellen Gefahr) von einem der Vulkane irgendwie ein mulmiges Gefühl. Spannend, interessant und sehr lehrreich als Urlaubsziel, aber ich könnte mir nicht vorstellen, an solch einem Ort zu leben. Auf Kaua’i sah das anders aus. 😉

Hawai’i ist ein wunderbares Reiseziel, wenn man nach einem ruhigen Urlaub in der Natur sucht. Ich habe noch nirgendwo sonst ein so unglaublich klares, sauberes, und warmes Meer gesehen. Und nicht nur das Wasser auch die Luft ist sauberer als an den meisten anderen Orten dieser Welt. Der Abgelegenheit (und den hohen Anreisekosten und Preisen vor Ort!) ist es zu verdanken, dass man hier auch die schönsten und berühmtesten Orte und Strände mitunter für sich ganz allein haben kann. Keine Menschenmassen. Nirgendwo.

Und dazu eine ganz besondere Tierwelt. Viele Tierarten Hawai’is sind endemisch und kommen nur auf den hawaiianischen Inseln vor. Die Nēnē-Gans zum Beispiel – der Staatsvogel von Hawai’i.

Aber auch viele andere Vögel. Einige ausgefallene, hübsch bunte. Andere weniger spektakulär.

Am unspektakulärsten aber dafür mit großem Abstand am häufigsten: Hühner. Überall gab es unzählige Hühner. Da kann die Nacht schon mal recht früh zu ende sein, wenn es sich um besonders mitteilsame Hähne in der näheren Nachbarschaft handelt. 🙂

Andere Tiere, die uns vor allem auf Maui und Big Island gern mal bis tief in die Nacht wach gehalten haben, waren Coqui-Frösche. Die Geräusche, die diese Tiere von sich geben, klingen eigentlich ganz hübsch; wie Vogelgesang. Allerdings sind sie sehr laut! Und ab einer bestimmten Uhrzeit stören einen alle lauten Geräusche und mögen sie noch so sehr wie Vogelgezwitscher klingen. 😀

Von den Schildkröten von Hawai’i (meinen heimlichen Favoriten :-)) habt ihr schon genügend Fotomaterial gesehen. Fehlen eigentlich nur noch Gecko-Fotos, denn diese kleinen Freunde sind uns tatsächlich auch überall begegnet. Gern auch an Wänden oder Decken im Haus.

Wenn die Finanzen es irgendwann zulassen, kommen wir bestimmt noch einmal nach Hawai’i. Schon allein um auch Orte wie den Mauna Kea mit seiner Mondlandschaft und den gewaltigen Teleskopen auf dem Gipfel zu besichtigen. Aktuell soll ein neues, größeres Teleskop errichtet werden. Da der Berg bei den Hawaiianern aber als heilig gilt, gibt es momentan heftige Proteste und die Zufahrtsstraße zum Mauna Kea ist derzeit gesperrt.

Und für das Meer… dafür allein würde ich sofort nochmal hinfahren. Aber vielleicht packen wir das nächste Mal Trockennahrung für die gesamte Zeit des Aufenthalts ein. Das würde das Einkaufen ersparen. Auch wenn das Angebot in so manchem „Supermarkt“ gerade in den abgelegeneren Gebieten ein echtes Highlight ist. 😀

Mahalo, Hawai’i!

E ho’i kākou. 🙂

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