Wo fängt man an, an einem Ort, an dem man noch nie war, der kulturell so ganz anders ist und an dem sich der Reiseführer vor Superlativen fast überschlägt? Nach einem kurzen Abstecher in den Pool…

… wurde entschieden, erstmal ins Zentrum Richtung Burj Khalifa zu fahren. Und dann sehen wir weiter. Dazu muss man sagen, dass Downtown Dubai etwa 30km von der Marina entfernt ist. Und dazu der schon erwähnte Verkehr… wir hatten ausreichend Zeit zum überlegen. 🙂

Die Wahl für den (späten) Start am ersten Tag fiel dann auf die Dubai Mall gleich neben dem Burj Khalifa. Wie alles in Dubai ein Superlativ. Über 1.200 Geschäfte, eine Eislaufbahn, unzählige Restaurants, Springbrunnen, Wasserfälle, das Cockpit eines A380, Darth Vader und Stormtroopers und ein Dinosaurierskelett. Alles sehr beeindruckend und eben riesig. Eine der größten Malls der Welt.

Und dann noch diese kleine verträumte Patisserie… man kann eben nicht aus seiner Haut und wir hatten ja auch noch gar nicht so richtig Frühstück gegessen. 🤷‍♀️ 😋

…und dann waren da hunderte kleine gelbe Badeenten in einem der Springbrunnen. 😍

Außerdem gibt es an jeder zweiten Ecke so genannte Selfierooms – kleine, besonders gestaltete oder eingerichtete Räume, die nur dafür gedacht sind, dass sich Menschen dort selbst fotografieren, um die Bilder anschließend bei facebook, instagram & Co. einzustellen.

Ich bin natürlich viel zu alt und vernünftig, um so einen albernen Trend mitzumachen.

#TDMMoments / #thelightroom 😋

Das Highlight der Dubai Mall aber ist das Dubai Aquarium. Ein Unterwasserzoo à la Sealife inklusive Unterwassertunnel mit Haien und Rochen – nur eben wieder in besonders groß. Das Wort ‚klein‘ scheint es in Dubai nicht zu geben.

Das mitten in der Mall befindliche größte Becken bietet auch genug Platz für den einen oder anderen Taucher, um sehr aufmerksamkeitswirksam mit Werbung an den Mallbesuchern vorbeizuschwimmen – schon cool. 😎

Zu sehen gibt es neben Fischen, Krebsen, Fröschen und Echsen auch ganz verschiedene Schildkröten. Und die hab ich ja ganz besonders ins Herz geschlossen.

Auch wenn man einige davon vielleicht jetzt nicht als ’niedlich‘ im klassischen Sinne bezeichnen würde. 😀

Große Begeisterung auch beim Seepferdchen 3.0, das im Vergleich zum Standardseepferdchen auf jeden Fall schon mit dem einen oder anderen Upgrade ausgestattet wurde.

Und sehr hübsch auch der Nicht-Wasserteil mit typischen nachtaktiven Tieren, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu finden sind – neben Flughunden, allerlei Insekten, unfassbar süßen Wüstenigeln (die aber leider nicht aufs Bild wollten) auch sehr fotogene Eulen.

Der definitive Höhepunkt aber waren nach dem Pineapple-Fish, der wirklich irgendwie nach einer Ananas aussieht, die Otter. Unglaublich herzallerliebst, wie ein Otter einen kleinen Stein aus dem Wasser holt, um anschließend mit ihm zu spielen oder wie zwei Babyotter sich wie verrückt im Wasser jagen und raufen. ❤️ Die Herren haben es nur unter erheblichem Kraftaufwand geschafft, mich zum Weitergehen zu bewegen. Ich hätte stundenlang nur den Ottern zusehen können. 🙂

Um das noch zu toppen, bedurfte es natürlich etwas Großem. Also auf nach draußen, um zum Abschluss unseres ersten Tages noch den Wasserspielen vor dem Burj Khalifa zuzuschauen. Das ist schon ein sehr imposantes Gebäude mit seinen fast 830m Höhe. Und zusammen mit der gekonnten Beleuchtung und der Springbrunnen-Choreographie zu „La vie en rose“ aus den Lautsprechern, kann man gar nicht anders als beeindruckt zu sein.

Trotz des respektablen Preises haben wir uns fest vorgenommen, das Burj Khalifa diese Woche auch noch einmal von innen zu sehen, auch um mal zu schauen, wie Dubai vom 124. Stockwerk aus so aussieht. 🙂

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