
Das heutige Programm hat alle Erwartungen übertroffen. Gebucht hatten wir eine Kayak-Tour ins Korallenriff im Nordwesten der Insel. Bekommen haben wir einen einmaligen Ausflug, Schnorcheln im klarsten Wasser, das man sich vorstellen kann, Streicheln von Rochen und Schwimmen mit Haien. Es war unglaublich!
Die Kayaks waren komplett durchsichtig – so dass man auch das Wasser und den Meeresboden darunter schon durch das Kayak sehen konnte.

Komplett ausgestattet mit Schnorchelausrüstung und Unterwasserkamera paddelten wir jeweils zu zweit Richtung Riff. Da man gegen die Strömung paddelt, ist das ganze Unterfangen ziemlich anstrengend, aber ich habe ja zum Glück pubertierende Teenager dabei, die ihre überschüssige Kraft gar nicht genug zum Ausdruck bringen können und die aus jeder gemeinsamen Aktivität einen Wettbewerb machen. In diesem Fall durchaus nicht zu meinem Nachteil. 😀

Zwei der mitreisenden Teenager hatten von gefährlichen Haien gelesen, die in den Gewässern von Französisch-Polynesien leben sollen und zögerten erst ein wenig, als unser Guide Hugo am ersten Schnorchelspot zum Aussteigen aufforderte. Er musste erst mehrfach versichern, dass es genau hier keine Haie gibt. Der aufmerksame Zuhörer hätte an dieser Stelle schon etwas ahnen können. 😀
So schnorchelten wir ein wenig vor uns hin – Korallen, ein paar Fische, wunderschönes, klares Wasser – alles wirklich zauberhaft. Im Vergleich zu Hawaii aber, wo wir von Unmengen an bunten Fischen und riesigen Meeresschildkröten verwöhnt worden waren, war hier im Riff verhältnismäßig wenig los.




Das sollte sich am zweiten Schnorchelspot schlagartig ändern. Hugo band die Kayaks fest und fragte lachend in die Runde: “So, jetzt die Haie?”. Alle hüpften aus den Bötchen und lachten mit… aber nur sehr kurz. Dann warf Hugo irgendwas ins Wasser und in kürzester Zeit kamen unzählige Fische, riesige Stachelrochen und… Haie. Es war wirklich unglaublich!!!


Die Rochen hatten keinerlei Berührungsängste (im Gegensatz zu uns :-D), schwammen an uns heran und über uns hinweg und ließen sich auch problemlos anfassen. Mit den Haien bestand eine Art unausgesprochener Nichtangriffspakt. Also… das hofften wir zumindest. 🙂









Auf dem Rückweg dann noch ein kurzer Halt an zwei der vielen winzigen Stände, die entlang der Ringstraße aufgebaut sind. Der erste um ein wenig von dem leckeren Obst zu besorgen, das hier wächst – Mango und Maracuja, frisch vom Baum schmeckt das doch ganz anders als das, was es bei uns zuhause gibt.
Der zweite für ein bisschen Fisch zum Grillen zum Abendessen. Eine Auswahl an gerade eben frisch gefangenem Fisch – von manchen Arten hatten wir noch nie gehört. Und viel Thunfisch – ganze Fische ebenso wie fertig geschnittene Stücke. Vova war im Paradies. 🙂








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