Unsere Reise nach Rangiroa begann ein wenig später als geplant – aufgrund von ungewöhnlich starken Winden im Archipel konnte das Flugzeug nicht planmäßig starten. Wie wir wenig später von unserem Kapitän erfahren sollten, hatten diese am Morgen begonnen und sollten laut Vorhersage etwa 5 Tage andauern. Das Ergebnis von starkem Wind über dem Meer… entsprechend hoher Wellengang. Und wir genau diese nächsten fünf Tage auf einem Boot. Sagen wir mal so…. ich war immer noch voller Vorfreude und gespannt wie ein Flitzebogen, aber jetzt zusätzlich möglicherweise auch ein ganz klitzekleines bisschen nervös. Ihr wisst ja, ich und Dinge, die sich ungleichmäßig und ohne meine Zutun aber mit mir darin in verschiedene Richtungen bewegen… es gibt bessere Kombinationen. 🙂

Rangiroa ist das zweitgrößte Atoll der Welt, etwa 80km lang und besteht aus 240 Motus / kleinen Inseln. Vom Flugzeug aus kann man die Form des Atolls und die Lagune in ihrem Zentrum super erkennen.





Nach unserer Ankunft auf dem winzigen Flughafen von Rangiroa wurden wie unglaublich liebevoll und traditionell mit Blumenketten von unserer ‘Crew’ Marc und Onur empfangen und per Jeep zum Anleger gefahren.


Marc erzählte, dass sie normalerweise gleich in der Nähe des Flughafens ankern, aber dass der Wellengang einfach zu hoch ist und sie deshalb den Katamaran lieber an einer ruhigeren Stelle festgemacht haben. (Ihr könnt euch vermutlich vorstellen, dass diese Information nicht unmittelbar zu weniger Nervosität meinerseits führte.) Direkt an Land anlegen kann der Katamaran hier nicht, also ging es stattdessen auf das ‘Dingi’ – das Schlauchboot und mit diesem dann zum Katamaran.


Dann erste Erleichterung… das Schiff ist einfach großartig. Superchic, neu, gepflegt, sauber, modern, einfach alles… 🙂





Und unsere beiden Gastgeber – absolute Glückstreffer. Superfreundlich, witzig, unglaublich bemüht und außerdem… großartige Köche. 😀


Da es schon recht spät am Nachmittag war, legten wir für den Tag nicht mehr ab. Der Wellengang war für mich auch an dieser ‘ruhigen’ Stelle bereits absolut ausreichend. 😀 Als Entschädigung gab es noch einen ganz zauberhaften Sonnenuntergang über der Lagune…



Zum Einschlafen finde ich das Geschaukel des Bootes übrigens ganz großartig. Ich habe lange nicht so gut geschlafen. Ob man da zuhause irgendwas installieren kann? Also für Erwachsene…







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