Der letzte Tag im Paradies

… der Wind hat sich gelegt, das Meer ist ruhiger, die Sonne strahlt und wir nutzen die Gelegenheit und fahren mit dem Dingi aus der Bucht heraus, durch den Pass zwischen den beiden Inseln hindurch aufs offene Meer hinaus – dorthin, wo wir hoffen, die Delfine zu finden. In den letzten Tagen haben wir immer wieder am Strand gestanden oder in dem kleinen Café direkt am Wasser gesessen und gehofft, sie nochmal zu sehen – aber ohne Erfolg.

Das Meer ist zwar deutlich ruhiger als die letzten Tage, aber die Wellen sind immer noch hoch genug, so dass man sich sehr klein vorkommt in so einem winzigen Schlauchboot. Aber Hono steuert das Dingi routiniert (und in einer irren Geschwindigkeit) durchs Wasser. Und dann tauchen sie wirklich genau vor uns auf und springen durch die Wellen. Riesenfreude bei allen. 🙂

Anschließend ruft Marc zum ‘Fertigmachen’ – das heißt Flossen und Brille an – und dann mit eleganter Rückwärtsrolle zum Schnorcheln ins Wasser. Die Strömung durch den Pass aus dem Meer zurück in die Bucht hinein ist stark genug, um sich einfach von ihr treiben zu lassen. Immer am Riff mit all seinen Fischen und anderen Meeresbewohnern entlang.

Dann fährt Hono uns wieder zurück und wir schnorcheln mit der Strömung wieder in die Bucht hinein – diesmal auf der anderen Seite des Riffs. Es war großartig. Eigentlich hätten wir noch eine letzte Abschlussrunde gemacht, hätte ich nicht noch fix Bekanntschaft mit einer winzigen Qualle schließen müssen. Keine Katastrophe, aber kurz versorgt werden muss es doch, um zumindest die “Stacheln” (oder wie heißt das bei Quallen?) zu entfernen. Brennt ganz schön so eine Quallenumarmung – kann ich nicht weiterempfehlen. 😀

Dafür dann noch ein letztes ‘vor-sich-hin-träumen’ und ‘in-den-Himmel-schauen auf unserem Boot.

Und den Musketieren beim Glücklichsein zuschauen.

Und dabei, wie sie plötzlich ihre Leidenschaft für das Fischen und Angeln entdeckt haben. 😀

Und natürlich diese Sache mit den Sonnenuntergängen… ohne jeden Filter – wie viele Farben kann so ein Himmel eigentlich haben?

Das letzte Frühstück vor unserem Flug nach San Francisco gibt es dann nicht auf dem Boot, sondern in der Lodge, die Marc und seine Lebensgefährtin Léty hier auf Rangiroa führen. Eine wunderschöne Pension mit einem traumhaften Garten, in dem Léty alle möglichen Obst- und Gemüsesorten anbaut.

Sollte es euch einmal nach Französisch-Polynesien verschlagen, macht hier Station. So einen wunderschönen Ort mit so unglaublich lieben und freundlichen Menschen findet man so schnell nicht wieder. ❤️

Mauruuru, Léty, Marc und Hono! 🙂

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