Nach einem Tag auf See, den wir ausgiebig zum Erkunden der letzten Ecken des Schiffes, zum Minigolf spielen, zum Sonnenbaden, Cocktails trinken und natürlich zum Essen zu nutzen wussten, haben wir wieder in Dubai angelegt und entschlossen uns noch zu einem Ausflug nach Jumeirah – einem der modernsten Stadtteile von Dubai direkt am Persischen Golf. Hier finden sich so berühmte Adressen wie das Burj al Arab – eines der teuersten Hotels der Welt.

Und natürlich kamen wir auch nicht umhin, noch einen letzten Souk zu besuchen. Der Souk Madinat in Jumeirah ist allerdings mit den letzten Märkten, auf denen wir unterwegs gewesen waren, nicht zu vergleichen. Hier wurde ein traditioneller arabischer Markt in die moderne Welt gebracht. Und mit seiner perfekten Lage direkt am Wasser, mit der wunderschönen Beleuchtung und zahlreichen Veranstaltungen, ist der Markt vor allem in den Abendstunden eine ganz besondere Attraktion.







Zum Urlaubsabschluss gab es dann noch ein einfach großartiges Abendessen in einem irakischen Restaurant in The Palm – der künstlich angelegten Palmeninsel in Jumeirah. Nicht nur, dass das Essen unbeschreiblich lecker war…




… dank der Lage hatten wir auch eine perfekte Aussicht auf das Luxushotel Atlantis und die Wasserspiele davor. Ich könnte mir diese unglaublich gut gemachten Wasserspiele zu den verschiedensten Musikstücken einfach stundenlang anschauen.




Es war wieder eine wirklich schöne Reise. Unsere erste mit einem deutschen Kreuzfahrtschiff und wir haben festgestellt, dass uns die amerikanischen Kreuzfahrtreisen vielleicht doch ein klein wenig besser gefallen. Nicht nur, dass es dort nicht den deutschen Drang gibt, bereits gegen sechs Uhr morgens die Sonnenliegen (und sogar Sportgeräte! wirklich wahr!) mit Handtüchern zu reservieren. Sie scheinen auch deutlich mehr Fokus auf Entertainment und Shows zu legen. Auf den amerikanischen Schiffen wusste man vor lauter Eis-Skulptur-Schnitzen, Karaoke-Abenden, Artistik-Shows und Theatervorführungen gar nicht, wo man zuerst zuschauen und hingehen sollte. Dagegen war es auf der AIDA doch eher ruhig. Und auch wenn ich ausgesprochen gern auch mal ein Schnitzel oder eine Haxe esse, während des Urlaubs in anderen Ländern darf es auch gern mal ein bisschen weniger deutsch sein. 🙂 (Auch wenn Vova die Tatsache, dass sich an Bord sogar eine eigene Brauerei befindet, durchaus als Pluspunkt wertet.)












Weiterer Pluspunkt auf jeden Fall der überdachte Pool – da kann man auch durchaus in kälteren Gefilden noch schwimmen gehen. Insgesamt ein wirklich schönes Schiff mit einem ganz klaren Fokus auf deutschen Reisenden mit kleineren Kindern oder gesetzteren Semestern. 🙂 Und der Orient – eine faszinierende Geschichte und Kultur. Wer weiß, vielleicht gibt es in der Zukunft ja noch Entwicklungen, die dieses Reiseziel noch ein wenig attraktiver machen… Es gäbe noch viel zu entdecken.






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