Eine der Ideen für diesen Sommerurlaub war eine Fahrt mit dem Wohnmobil quer durch Kanada. Vancouver nach Québec vielleicht und zumindest bis nach Montreal….
Aber bekanntermaßen kommt es ja immer anders als man denkt und so ergab es sich, dass Musketier Nummer 3 im Osterurlaub eine ganz besondere Reisebekanntschaft machte: ein Mädchen aus einem Ort namens Wilmington in der Nähe von Philadelphia in den USA. Und gäbe es nicht schon unzählige Märchen und Geschichten über die berühmte große, unsterbliche Liebe auf den ersten Blick, dann hätte man spätestens jetzt eine schreiben müssen. Dem modernen Handyzeitalter sei Dank musste auch niemand tage- und wochenlang auf Antwort auf Briefe oder Telegramme warten. Vielmehr gab es tägliche, stundenlange Videotelefonate, unzählige Nachrichten und den Versuch den Tages- und Nachtrhythmus soweit wie möglich einander anzupassen (wer braucht schon Schlaf, auch wenn man am nächsten Morgen in die Schule muss).
Und hatte die Elternschaft anfänglich noch an einen vorübergehenden Zustand geglaubt, so musste sie mittlerweile doch einsehen: das hier schienen die beiden Protagonisten durchaus ernst(er) zu meinen. Unzählige flehende Blicke… bettelnde Worte… und zahllose Bestechungsversuche (vor allem mit Wohlverhaltensversprechen)… später wurde aus der Durchquerung Kanadas dann ein Besuch von Kanadas Osten in zwei Akten – unterbrochen von einem kurzen Abstecher in die USA. Was tut man nicht alles für die und aus Liebe. ❤
Also dann….
- Teil 1: Flug nach Halifax und anschließend Rundreise per Mietwagen in Nova Scotia (eine der ostkanadischen Atlantikprovinzen) und rund um die Bay of Fundy.
- Teil 2: Stippvisite in Philadelphia und Wilmington mit einem Kurzbesuch in Washington.
- Teil 3: Rundreise mit dem Wohnmobil von Montreal aus über Québec, Toronto und die Niagara Fälle.


Unsere Reisegruppe ist unerwartet kurz vor Reisebeginn ein wenig kleiner geworden. Vova hat bisher kein Visum für Kanada bekommen. (Wir hörten von bis zu 5 Monaten Bearbeitungszeit für einen regulären Antrag auf ein Touristenvisum.) 😦 Das ist sehr traurig und in unseren vielen Reisejahren tatsächlich noch nie vorgekommen. (Auch wenn es dank der last-minute-das-wird-schon-gutgehen-Einstellung von Vova immer mal wieder durchaus knapp dran war. :-D)
Dafür begleitet uns für Teil 1 der Reise unsere gute Fee und die wunderbare, gute Seele an der Seite von Musketier Nr 2. Bei so viel weiblicher Verstärkung kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. 🙂








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