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Kanadische Safari

Kanadische Safari

Etwa fünf Stunden Wohnmobilfahrt standen auf dem Programm, um den nächsten Stopp in der Nähe der Hauptstadt Ottawa zu erreichen. Allerdings nicht an einem Stück. Entlang der Strecke hatte ich als (Natur!)Programmpunkt für den heutigen Tag den Omega-Park rausgesucht. Einen „Safari“-Park auf kanadische Art. Statt Löwen und Giraffen versprach der Park Bären, Wölfe, Elche & Co.

Die Eintrittspreise können sich sehen lassen – generell ist alles in diesem Land vergleichsweise teuer, vor allem auch Lebensmittel, von denen männliche Jugendliche ja bekanntermaßen pro Tag eine ganze Menge benötigen. 😉 Allerdings bekommt man dafür tatsächlich auch einiges geboten. Die Strecke, die man mit dem Auto durch den Park fährt (und die Tickets gelten für den ganzen Tag, man kann also die Runde oder Teile davon auch gern mehrfach fahren) ist etwa 12km lang und führt durch Wälder und an Wiesen und Seen vorbei.

Und während man so langsam vor sich hin tuckert, trifft man Rehe, Hirsche, Wildschweine, Steinböcke und allerlei andere Bewohner des Parks, die man auch mit Möhren füttern darf und die auch gern mal ganz, ganz nah ans Fenster kommen. 🙂

Im nachfolgenden Bereich gibt es dann doch zwei, drei Zäune – vielleicht keine schlechte Idee angesichts von Bären, Wölfen und Kojoten. 🙂

Etwa in der Hälfte des Parks gibt es eine Anlage mit Parkplätzen, von der aus verschiedene Wanderwege abgehen. Einer davon führt zu einer Art Mini-Kletterpark.

Ein anderer zu einem kleinen Bauernhof mit verschiedenen Hoftieren und einem hübschen kleinen Garten. Auf dem Weg kommt man auch noch an ein paar sehr neugierigen Alpakas mit coolen Frisuren vorbei. 🙂

Und ein dritter durch den Wald zu einer alten Trapperhütte und einer Aussichtsplattform – von der aus man dekadent im Schaukelstuhl sitzend über seine Ländereien blicken kann.

Die Wege sind alle überschaubar lang und nach etwa zwei Stunden hat man alles erkundet. Dann wieder zurück ins Wohnmobil für den zweiten Teil des Parks mit Waschbären, Bibern, Vögeln, Mini-Wildschweinen, Elchen und kämpfenden Steinböcken.

Beim Anhalten am Wegesrand sollte man sich immer daran erinnern, dass das Wohnmobil fast 4 Meter hoch ist. Nicht dass man sonst noch erst beim Ankommen auf dem Campingplatz die Äste auf dem Dach bemerkt, die man offensichtlich beim Zu-nah-an-den-Rand-fahren an mehreren Bäumen im Park aus Versehen mitgenommen hat. 😉

Zum Abschluss des Tages dann noch ein Lagerfeuer auf dem Campingplatz. Dazu gemeinsam Karten spielen und Marshmallows essen… Das Leben ist schön.

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