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Toronto

Toronto

Von den Niagarafällen aus ist es nur etwas mehr als eine Stunde Autofahrt nach Toronto. Und es war ja definitiv mal wieder Zeit für einen Städteausflug. 🙂 Toronto ist die größte Stadt Kanadas und die Hauptstadt der Provinz Ontario. Sie liegt in einer Region, die aufgrund ihrer Form als „Golden Horseshoe“ (Goldenes Hufeisen) bekannt ist – die am dichtesten besiedelte Region Kanadas am Westufer des Ontariosees. Toronto ist außerdem wichtigster Wirtschafts- und Finanzstandort des Landes – die fünf größten Banken des Landes haben in Toronto ihren Sitz.

Gegründet wurde Toronto übrigens 1793 – damals hieß die Stadt noch York. Erst 1834 erfolgte die Umbenennung in Toronto. Sprachlich ist Toronto ganz klar in englischer Hand. Lediglich etwas über 1% der Einwohner sprechen Französisch als Muttersprache.

Nachdem wir uns die letzten Tage wettertechnisch wirklich überhaupt nicht beschweren konnten, versprach es heute etwas durchwachsener zu werden. Zumindest für den ersten Teil des Tages waren heftige Gewitter angekündigt. Aber wir sind ja nicht aus Zucker und außerdem haben wir Regenjacken…. und nachdem der erste Platzregen einsetzte und es vom Himmel regnete als würden Eimer, ach was sag ich, Container über einem ausgeschüttet, konnten wir uns nur noch schnell in den Vorraum einer Bank flüchten, um nicht zu ertrinken. 😀

Zu unserem Glück ging das Gewitter so schnell, wie es gekommen war und nach wenigen Minuten war schon alles vorbei. Es blieb den Tag über recht bewölkt, aber das finde ich bei einer Städtetour und Temperaturen um die 28 Grad gar nicht so schlecht. Wie es sich für brave Touristen gehört, nahmen wir so ziemlich alles an Sehenswürdigkeiten mit, was man an einem Tag schaffen kann.

Natürlich die bekannten Straßen und Plätze in Downtown Toronto… der CN Tower – mit 553 Metern Höhe das höchste freistehende Bauwerk Amerikas und das Wahrzeichen der Stadt.

Der Yonge-Dudas-Square – eine der bekanntesten Kreuzungen der Stadt, die vielleicht ein wenig versucht dem Times Square in New York oder der Shibuya-Kreuzung in Tokyo nachzueifern.

Das Toronto-Sign und die umliegenden Gebäude der Stadtverwaltung.

Aber auch außerhalb des Zentrums gibt es in Toronto einiges zu sehen und die Fitnessuhren freuen sich ja über viele Schritte. Also auch dem berühmten Casa Loma einen Besuch abgestattet. (Zumindest von außen.)

Das an ein mittelalterliches Schloss erinnernde Gebäude mit mehr als 90 Zimmern hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts tatsächlich eine Privatperson – Henry Pellatt – als Wohnhaus bauen lassen. Da es finanziell Anfang der 20er Jahre bei Pellatt nicht mehr ganz so rosig aussah, musste er 1923 leider ausziehen. Mittlerweile ist das Haus ein Museum und gehört der Stadt Toronto.

Unser letztes Ziel des Tages (und mein absoluter Favorit) lag in der „Old City“ – im „Alten Toronto“. In dem von Backsteingebäuden geprägten Stadtteil wurde Mitte des 19. Jahrhunderts die Brennerei Gooderham and Worts gegründet, die in den 1860er Jahren sogar die größte Whiskeybrennerei der Welt war. Heute ist das Gebiet um die ehemalige Brennerei eine sehr hübsche Fußgängerzone mit kleinen Läden, Kneipen und Cafés – der so genannte Distillery District.

Natürlich gibt es in der Stadt noch einiges mehr zu sehen. Unter anderem gibt es in Toronto einen der größten Zoos der Welt. Für mich als absoluten Zoofan mindestens ein Grund, nochmal wiederzukommen. 🙂

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