Einer der Punkte auf meiner persönlichen „Was-ich-gern-mal-tun,-sehen-und-erleben-möchte-Liste“ ist die Fahrt mit einem Hausboot auf einem der vielen Kanäle in Frankreich. Da diese Idee auf breite Zustimmung im Familienkreis stieß, stand das zentrale Element des diesjährigen Sommerurlaubs relativ schnell fest. Jetzt galt es nur noch die Details zu Ort und Strecke und natürlich das ganze Drumherum festzulegen und zu organisieren.
Dabei muss man bedenken, dass die Bootsbuchung zu einem Zeitpunkt erfolgte, an dem noch nicht absehbar war, dass dieser Sommer den Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde für die höchsten Temperaturen und längsten Sonnenstunden in Mitteleuropa anstrebt. Also fiel die Wahl auf einen Ort, der auch im Falle eines durchschnittlichen Sommers schönes Wetter und angenehme Temperaturen verspricht – Südfrankreich. Für uns als Kanalbootneulinge zum Einstieg eine Woche auf dem Canal du Midi, Ausgangspunkt: Argens-Minervois in der Region Okzitanien.
Nun stellte sich natürlich die Frage, welche Zwischenstopps wir auf den über 1.200km bis nach Argens einlegen sollten – getreu dem in unserer Urlaubsgestaltung traditionell bewährten Motto: Der Weg ist das Ziel. 🙂
Als Kontrast zum Strand- und Wüstenfeeling, das sich in den letzten Wochen in Deutschland entwickelt hat, geht es diesmal in die Berge, genauer nach Grindelwald am Fuß der Eiger Nordwand. (Die Harry Potter Fans in der Familie sind angesichts des Ortsnamens schon völlig aus dem Häuschen.) Anschließend – auf Wunsch des einzigen weiblichen Familienmitglieds – ein Abstecher zum CERN nach Genf. Dann – nach einem kurzem Besuch in Avignon – für 2 Tage ans Mittelmeer nach Montpellier und schließlich nach Argens. Der Rückweg nach einer Woche Bötchenfahren dann mit ein wenig Kultur über Lyon und Metz.
Zunächst aber muss mit einem genialen Schachzug das Wohlwollen aller (minderjährigen) Mitreisenden gegenüber Aktivitäten wie ausgedehnten Bergwanderungen oder der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten „geweckt“ werden. In meinem Fall geschieht das mit dem morgigen Überraschungsbesuch im Europapark Rust. Bei 35 Grad an einem Samstag in den Sommerferien in den größten Freizeitpark Europas… was tut man nicht alles… ❤️❤️❤️







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