Nach dem Frühstück verließen wir unsere angenehm kühle Berggegend in Richtung Genf im französischen Teil der Schweiz und kamen dort bei lauschigen 32 Grad gegen Mittag an. Genau das richtige Wetter für eine Städtetour. :-b

Unser Hotel machte uns zwei großartige Geschenke. Zum einen ein kostenloses Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und zum anderen ein ebenfalls kostenfreies Leih-Handy mit den wichtigsten Apps, nützlichen Touristeninfos für die Stadt, Navigationssystem und unbegrenztem Datenvolumen. Genial! Und für eine Erkundung der Stadt auf eigene Faust einfach perfekt.

Also los… mit der Buslinie D in Richtung Stadtzentrum. Erstes Ziel: der Jet d’eau – ein riesiger Springbrunnen im Genfer See und so etwas wie das Wahrzeichen der Stadt. Und neben der beeindruckenden Höhe der Fontäne und den hübschen Regenbögen, die immer wieder entstehen, eine willkommene Erfrischung, wenn man nur (so wie die Jungs natürlich) nah genug heranging. 😀

Anschließend – auf Wunsch einer einzelnen Dame – zu Fuß in Richtung Kultur. Auf der anderen Seite des Genfer Sees (der übrigens zu zwei Dritteln zur Schweiz und zu einem Drittel zu Frankreich gehört) liegt das internationale Viertel. Und dort befindet sich neben etwa 200 weiteren internationalen Organisationen auch das Museum des Internationalen Roten Kreuzes, das 1863 in Genf gegründet wurde.

Und natürlich – direkt am Platz der Nationen – der europäische Sitz der Vereinten Nationen. Ein beeindruckender Gebäudekomplex und vor dem Eingang… ein Fahnenmeer…

Vor dem Gebäude der UN steht ein riesiger, 12 Meter hoher Stuhl. Eines der Stuhlbeine ist abgebrochen. Dieser ‚broken chair‘ soll an die Opfer von Landminen erinnern und gleichzeitig die Länder der Welt auffordern, sich für das Verbot von Minen und Streubomben einzusetzen.

Außerdem befindet sich auf dem Place des Nations auch noch eine Art überdimensionierter Springbrunnen mit unzähligen Wasserfontainen, die nicht nur unsere Jungs in der Wärme sinnvoll zu nutzen wussten. 😀

Schließlich machten wir noch einen kleinen Abstecher in die Altstadt. Auf dem Weg dahin fallen immer wieder zwei weitere Dinge auf, für die Genf neben seiner Internationalität (zu erkennen an den unzähligen Autos mit Diplomatenkennzeichen und dem superbunten Mix an Nationalitäten, Kulturen und Sprachen, der einem bei einem Spaziergang durch die Stadt begegnet) bekannt ist: Banken und Uhren. An jeder Ecke ein anderes Bankhaus und auf den Häusern entlang des Seeufers in riesiger Schrift die Namen bekannter Uhrenhersteller. Außerdem die unterschiedlichsten Uhren an allen Sehenswürdigkeiten, in den Parks der Stadt, am Eingang zum Einkaufszentrum oder am Busbahnhof – von Rolex bis Glashütte ist alles vertreten, was Rang und Namen hat.

Die Altstadt ist abgesehen vom Seeufer und der Promenade der wohl schönste Teil von Genf mit idyllischen Plätzen unter alten Bäumen und schmalen Gassen, in denen Restaurants und Cafés ihre Tische und Stühle rausstellen.

Auf einem Hügel über der Altstadt thront die Kathedrale von Genf. Und von dort oben hat man einen wunderschönen Blick über die Dächer der Altstadt bis hin zum Seeufer und dem Jet d’eau in der Ferne.

2 Antworten zu „Tag 4 – Genf“

  1. Avatar von Kerstin
    Kerstin

    …na, das mit dem Stuhl vor dem UN-Gebäude – das hast Du doch bestimmt wieder von irgendwelchen Schildchen abgelesen 😉

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    1. Avatar von glueckaufreisen

      😀 In der Tat! Ich habe ALLE Schilder gelesen, die es gab. Die Herren (alle vier) waren ja mit den Springbrunnen beschäftigt. 😉

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