Eigentlich hatten wir nach der großartigen Reise im Sommer für diesen Herbst keine wirklichen Pläne. Zuhause bleiben, sich um die vielen Dinge im Haus und Garten kümmern, die zu tun sind, maximal den einen oder anderen Tagesausflug…

Aber manchmal gibt es Zufälle und bieten sich Möglichkeiten, zu denen man einfach nicht nein sagen kann. 🤷‍♀️

Also fix und viel spontaner als ich dachte, dass es meine Art ist, den warmen Pulli und die Regenjacke gegen Flipflops und Badehose getauscht und ab in den Flieger nach Dubai. Zu unserer Überraschung übrigens ein riesiger A380 – unfassbar wieviele Menschen da reinpassen.

Auf dem Flughafen dann doch noch schnell einen traditionellen Reiseführer erstanden, um sich wenigstens ein kleines bisschen darauf vorzubereiten, was einen dort erwartet. Vova war beruflich schon ein paar Mal in Dubai gewesen, aber für die Jungs und mich war es der erste Ausflug in diese Gegend.

Noch vor den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen arbeite ich mich in aller Regel durch die „Do’s und Dont’s“ Listen des Reiseführers und gerade für Dubai würde ich das jedem, der noch nicht da war, auch sehr empfehlen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten hat die Religion einen immens hohen Stellenwert und die Nichtbefolgung der islamischen Regeln und Gesetze zieht in aller Regel schwere Konsequenzen nach sich.

Und auch wenn sich Dubai (als eines der Emirate) sehr weltoffen und tolerant gegenüber anderen Glaubensrichtungen (außer dem jüdischem Glauben!) zeigt, sollten Besucher auch hier die religiösen Vorgaben und arabischen kulturellen Gepflogenheiten (be-)achten. Aus Respekt vor der Kultur dieses Landes, aber auch um Strafen zu verhindern. Unangemessene Kleidung (beispielsweise weniger als knielange Röcke oder Kleider), Küssen in der Öffentlichkeit, das Mitführen von alkoholischen Getränken oder auch das Fotografieren von Moscheen (wo nicht ausdrücklich erlaubt), können mit mehrmonatigen Gefängnisstrafen geahndet werden.

Ich war ganz froh, die Liste vor unserer Landung in Dubai durchgearbeitet zu haben. (Auch wenn ich es vielleicht doch besser vor dem Packen getan hätte – naja so warm wird es in den Jeans (auf alles andere dürfte das mit mindestens knielang eher nicht zutreffen) bei 35 Grad schon nicht werden. :-D)

Nach unserer Ankunft am Flughafen noch ein kleiner Abstecher zum Duty Free, um ein, zwei Flaschen Bier und Wein zu erwerben. Der Duty Free am Flughafen ist der einzige Ort, den dem man in Dubai ohne Weiteres alkoholische Getränke erwerben kann. Lediglich nichtmuslimische Einwohner von Dubai können eine Ausnahmegenehmigung beantragen, um in speziellen Geschäften genau festgelegte Mengen an Alkohol zu kaufen. Aber Vova kannte sich ja aus, so dass der Urlaub nicht noch unbeabsichtigter Weise zu einer Art Gesundheitsreise wird. :-b

Dann den Mietwagen abgeholt und ab auf die Straßen von Dubai. Und hier gleich die erste wichtige Erkenntnis: ein Spazier- oder gar Wanderurlaub wird das nicht. Dubai ist eine Autofahrerstadt. Zwar gibt es auch eine Metro (wenn auch überirdisch) und Buslinien, aber hier dominiert eindeutig das Automobil. Große Highways, fünfspurige Straßen, tausende (recht günstige) Taxis und.. endlose Staus! Und so große Entfernungen (und fehlende Fußwege) zwischen allem, was man so sehen und besuchen möchte, dass es das „Erlaufen“ dieser Orte zu Fuß nahezu unmöglich macht. (Während ich so drüber nachdenke, habe ich, glaube ich, auch kein einziges Fahrrad auf dem Weg gesehen… wäre bei dem Verkehrsaufkommen und der Fahrweise vermutlich auch Selbstmord. 😬)

Unsere Wohnung liegt ganz in der Nähe der Dubai Marina, in einem gerade ganz neu entstandenen Stadtteil – Aussicht auf dies Skyline von ‚Dubai Internet City‘ inklusive.

Völlig unvorbereitet, wie ich diesmal bin, morgen dann erstmal ein Ausflug ins Zentrum, um sich einen Überblick zu verschaffen. Und dann… Pläne für die nächsten Tage machen. Es gibt so viel zu sehen. 🙂

Eine Antwort zu „Überraschung”.

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