

Wenn man den Reiseführer fragt, dann soll Saint-Cirq-Lapopie der schönste Ort am Lot sein und nach allen Dörfern, die wir gesehen haben, kann ich das zu 100% bestätigen. Etwa 100 Meter über dem Lot-Tal liegt auf den Klippen dieses mittelalterliche Dörfchen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
In Saint-Cirq-Lapopie (ich finde schon den Namen so herzallerliebst :-)) gibt es einfach all die Dinge, die zu einem mittelalterlichen Dorf dazugehören: eine verfallene Burg, eine alte Kathedrale, Wohnhäuser, von denen einigen sogar noch aus dem 13. Jahrhundert stammen, Brunnen, Gassen, einen Marktplatz, den uralten Friedhof, Reste der Stadtmauer und des alten Eingangstores zur Stadt.
Und dazu noch diese unglaubliche Aussicht über das Tal. Wunderschön.



Cahors

Auf dem Rückweg von Saint-Cirq-Lapopie (ich muss jedes Mal lächeln, wenn ich den Namen schreibe :-D), haben wir noch eine Nacht in Cahors festgemacht. Cahors ist mit seinen fast 20.000 Einwohnern der größte Ort in der Gegend und hat eine hübsche mittelalterliche Altstadt mit einer imposanten Kirche und einer großen Markthalle im Zentrum.

Bekannt ist Cahors allerdings vor allem für zwei Dinge – die berühmte Valentré-Brücke und die Lage der Stadt am Jakobsweg. (Wir waren aber auch lange keinem Unesco Weltkulturerbe begegnet. ;-))



Alles sehr hübsch anzusehen und wir hatten einen sehr schönen Spaziergang entlang des Ufer des Lot. Außerdem fand am Abend unserer Ankunft auch noch ein Musikfestival in der Stadt statt mit zahlreichen Bühnen, Bands und Auftritten an jeder zweiten Straßenecke. (Wobei die Gesangsqualität zwischen den verschiedenen Bands doch beträchtlich schwankte. :-D)

Aber gegen den Charme von Saint-Cirq-Lapopie (hab ich den Namen doch nochmal untergebracht :-)) hat Cahors auch mit dem besten Musikfestival einfach keine Chance. 🙂













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