Endlich wieder Urlaubszeit! 🙂
Natürlich gab es wieder große Pläne und Ideen, welche Ecke dieser großen, weiten Welt wir diesen Sommer gern besuchen würden, aber so ganz ist die Zeit der großen Pläne doch noch nicht wieder gekommen…
Also haben wir gemeinsam die (sehr lange) Liste der mit dem Auto erfahrbaren Wunsch-Urlaubsziele studiert und basisdemokratisch abgestimmt und stellten schließlich wieder fest, dass unser wunderschönes Nachbarland es schafft, nahezu alle sehr unterschiedlichen Wünsche aller Familienmitglieder zu erfüllen. (Vollkommen unbeeinflusst natürlich davon, dass dieses Land schon seit jeher einen ganz besonders großen Platz in meinem Herzen hat.) Also fix eine Strecke durch Frankreich gebastelt, die Kultur, Geschichte, Natur, Berge und Strand verbindet, damit für jeden etwas dabei ist.
Ganz ohne etwas „Neues“ geht es aber natürlich nicht, also wird die Frankreichrunde um einen kleinen Abstecher nach Andorra ergänzt. Da waren wir alle noch nicht und in den Pyrenäen lässt es sich bestimmt auch gut wandern. Zunächst aber geht es für zwei Tage nach Paris für ein wenig Kultur, dann gen Südwesten an die Atlantikküste und schließlich nach Jarnac – einem kleinen Dörfchen an der Charente. Dort nehmen wir unsere gute Fee in Empfang und außerdem das älteste Musketier, um in voller Mannschaftsstärke eine Woche die Gegend um Cognac per Boot zu erkunden. Anschließend der erwähnte Wanderteil in Andorra. Auf dem Rückweg dann noch ein wenig Füße hochlegen am Mittelmeer – für mich vor allem zur nervenstärkenden Vorbereitung auf den letzten Zwischenstopp. Und zum Abschluss schließlich das bereits bekannte Highlight für meine Achterbahn-Verrückten Mitreisenden. (Diesmal hab ich mich sogar nicht nur zum Freizeitpark sondern auch noch zum angrenzenden Erlebnisbad breitschlagen lassen – sie müssen mich in einem sehr schwachen Moment erwischt haben.) 🙂

Die Tatsache, dass wir das älteste Musketier erst in Jarnac mit in die Reisegesellschaft aufnehmen, bedeutet eine kleine Zäsur in unserer Reisehistorie… Nun also keine langen Sommerurlaube mehr zu fünft (bzw. zu sechst). Auch wenn ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, was für einen 17jährigen spannender sein könnte, als dreieinhalb Wochen Sommerferien mit seinen Eltern zu verbringen. Aber nun gut. Zumindest die eine Woche sind wir komplett und ich habe mir sagen lassen, mit 30 fahren sie dann schon mal wieder ganz gern mit. Ich warte einfach die paar Jahre. 😀






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