So. Packt eure sieben Sachen und macht euch auf den Weg! Richtung Bordeaux. Ich verspreche euch, für die möglicherweise etwas langwierige Anreise (kommt auf keinem Fall mit dem Auto! – dazu gleich mehr), werdet ihr angemessen entschädigt. Mit Besuchen in großen Museen in Berlin, Paris oder London hat man schon einige beeindruckende Ausstellungen gesehen, aber die Art der Kunst, die in Bordeaux geboten wird, ist etwas ganz Besonderes.
In einem alten Uboot-Bunker mit vier riesigen Wasserbecken, den „Bassins de Lumières“ finden mit Hilfe von 90 Projektoren digitale Kunstausstellungen statt, indem Gemälde, Zeichungen, Kompositionen etc. auf Wände und den Wasserspiegel projiziert werden. Aktuell gibt es tagsüber eine Ausstellung zu Monet, Renoir und Chagall und abends eine zu Gustav Klimt. Ich hatte Tickets für den Abend reserviert und es war einfach unglaublich. Projektionen, Bilder, Animationen zu den Werken von Klimt und Paul Klee in allen vier Teilen des riesigen Bunkers und dazu wechselnde Musik aus der Zeit, in der die Werke entstanden sind. Wirklich, wirklich großes Kino. Sogar die Kinder waren deutlich beeindruckt.

Meine Fotos schaffen es nicht, die Atmosphäre einzufangen. Ihr müsste also tatsächlich selbst kommen und euch das Ganze anschauen. 🙂 (Bis dahin findet ihr ein paar professionellere Fotos und Videos unter Les Bassins de Lumières – Site officiel – Créé par Culturespaces (bassins-lumieres.com)).













In Bordeaux selbst haben wir – bevor das älteste Musketier vom Flughafen eingesammelt wurde – nur eine kleine Runde gedreht. Das lag vor allem daran, dass in der ganzen Stadt und um die Stadt herum ein unglaubliches Verkehrschaos herrschte. Eigentlich war so ziemlich überall Stau und das Rein- und Rauskommen aus der Stadt ein sehr langwieriges, sehr frustrierendes Unterfangen.
Der Teil aber, den wir von Bordeaux gesehen haben – wie beispielsweise den Miroir d’Eau, die größte Wasserspiegelfläche der Welt, in der sich die umliegenden Gebäude spiegeln – war sehr hübsch anzusehen und bei einem nächsten Besuch in der Gegend (mit dem Zug), werden wir hier noch einmal vorbeischauen, um die Stadt zu entdecken. (Schon allein, weil der größte Teil der Altstadt mit über 370 denkmalgeschützten Gebäuden zum Unesco Weltkulturerbe zählt. :-))

















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