
Um die nächsten Tage nicht nur mit der Reiserei von einer Insel zur nächsten zu verbringen, haben wir uns auf vier Inseln beschränkt: die Hauptinsel Tahiti, ihre Nachbarinsel Moorea, die wohl berühmteste Insel der Gesellschaftsinseln, Bora-Bora und das Atoll Rangiroa im Tuamotu-Archipel. Die Auswahl war wirklich schwierig. Es gibt so viel zu sehen und jede Insel hat ihre eigenen Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten.
Tatsächlich hätten wir statt Bora-Bora noch lieber die Insel Raiatea und ihre Schwesterinsel Taha besucht, vor allem um eine der berühmten Vanilleplantagen zu besuchen. Allerdings gab es einfach keine freie Unterkunft mehr für uns sechs. Die Inseln sind nicht groß und die Anzahl (bezahlbarer!) Unterkünfte ist begrenzt. Da waren wir einfach zu spät dran. Von Bora-Bora aus gibt es manchmal Ausflüge nach Taha… vielleicht haben wir ja Glück. 🙂
Den Auftakt der Reise bildet die Schwesterinsel von Tahiti: Moorea. Wie auch Tahiti gehört sie zu den “Inseln über dem Winde” – den östlichen, dem Wind zugewandten Inseln der Gesellschaftsinseln.

Erreichbar ist Moorea von Tahiti aus entweder mit der Fähre oder per Flugzeug. Nach der langen Anreise per Flugzeug hatte ich eigentlich geplant, die Fähre zu nehmen, auch um bereits nach unserer Ankunft in Papeete ein Auto zu mieten und damit deutlich flexibler zu sein. Allerdings gibt es bei Air Tahiti einen besonderen Inselpass, mit dem man günstiger zwischen verschiedenen Inseln der Archipele hin- und herfliegen kann. Voraussetzung für den Pass ist allerdings: der erste Flug muss von Papeete aus gehen. Also ging es nach Moorea mit dem Flugzeug. Flugzeit: ca. 10 Minuten.

Flüge zwischen den kleinen Inseln hier sind doch deutlich entspannter als wir das gemeinhin so kennen. Da geht man schon mal lässig im Gänsemarsch quer übers Rollfeld zum kleinen Propellerflugzeug, in dem man sich seinen Sitzplatz selbst aussucht und das Gepäck wird nach dem Flug gleich in das hübsche kleine Ankunftshäuschen gefahren und dort den Passagieren mehr oder weniger persönlich in die Hand gedrückt. Alles sehr lässig. 🙂




Nach unserer Ankunft dann erstmal unseren Mietwagen abgeholt. Öffentlichen Nahverkehr gibt es so gut wie gar nicht und auch wenn die Insel klein ist, zum Laufen sind die Entfernungen zwischen den verschiedenen wichtigen Punkten dann doch zu groß. Zum Mietwagen wird es andere Stelle noch mehr zu berichten geben, hier nur so viel… die Bedeutung des zweiten Ganges wird definitiv überschätzt. Es geht oft auch gut ohne. :-p

Und dann – nach einem kurzen Abstecher zum Supermarkt, um uns für die nächsten Tage einzudecken – zunächst einmal zu unserer Unterkunft für die nächsten vier Tage. Moorea ist vulkanischen Ursprungs und hat im Grunde nur eine große Straße, die auf einer Länge von etwa 60km meist am Strand entlang einmal um die Insel herum führt. Im Zentrum der Insel finden sich die Überreste des alten Vulkans Mount Tohivea. Alle Wege, die von der Haupt-Ringstraße um die Insel weg ins Inselinnere führen, gehen daher zwangsläufig mehr oder weniger stark bergauf. So auch die zu unserem Ferienhaus, so dass man von der Unterkunft aus einen hervorragenden Blick auf die darunterliegenden Gebiete hat.
Unser Ferienhaus liegt auf der Ostseite der Insel – in Richtung Tahiti – und war ein bisschen wie ein Sechser im Lotto. Nicht nur ist das Haus selbst einfach nur traumhaft mit riesigen Fensterfronten, Pool, offener Küche (und mit offen meine ich nach draußen offen) auch die Aussicht ist einfach unbeschreiblich. Vielleicht bleiben wir die nächsten Tage auch einfach hier und gehen nirgendwo hin. 🙂












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