
Natürlich waren wir noch am Ankunftstag als erstes am Strand – Moorea hat wunderschöne Strände und unglaublich glasklares Wasser. Entsprechende Fotobeweise folgen. Aber für den Folgetag – man will die Erwartungen der Reisegesellschaft ja auch nicht enttäuschen – hatte ich eine kleine aber feine Wanderroute im Innern der Insel ausgesucht.

Da wir den größten Teil der Strecke bergauf mit dem Auto zurückgelegt hatten (ihr wisst ja, man darf es sich mit der Reisegruppe nicht gleich zu Anfang gänzlich verscherzen) , blieb nur eine Strecke von insgesamt etwa 4 Kilometern, um zum Aussichtspunkt bei den “3 Pinien” und wieder zurück zum Startpunkt zu wandern. Also für den Anfang alles sehr moderat und auch ohne wirklich schlimme Steigungen.
Der Weg führt quer durch den Regenwald mit engen, fast zugewachsenen Pfaden, weit verzweigten Baumwurzeln und kleinen Bächen.







Absolut beeindruckend sind die riesigen Bayan-Trees und die Bäume der Tahiti-Kastanie mit ihren verrückten Wurzeln und Stämmen.


Die Highlights der Wanderung aber waren zum einen der Ausblick auf die angrenzenden Berge und Wälder und der Blick ins Tal hinab und über die zwei größten Buchten von Moorea (in einer davon ist damals James Cook angelandet).



Und zum anderen eine Schaukel, die oben am Aussichtspunkt zwischen zwei der drei Pinien hängt und mit der man ein Stück über den Rand hinaus über das Tal schaukeln kann. Ein Riesenspass für alle und etwas ganz Besonderes, was wir so auch noch nirgendwo gesehen hatten. 🙂


Auf dem Rückweg dann noch zwei kurze Stopps. Der erste an der Ananasplantage… (Ananaspflanzen haben übrigens sehr scharfkantige Blätter… nur falls ihr euch überlegen solltet, auf der Suche nach einer “hübschen Souvenir-Ananas’ doch mal einfach durch die Plantage zu ‘streunen’… tut es nicht! :-))



Der zweite an der Saftfabrik von Moorea. Wie der Zufall so will, werden hier nicht nur Säfte aus den verschiedensten Früchten der Insel hergestellt sondern auch der eine oder andere Rum. Und dann gab es auch noch die Möglichkeit für eine Verkostung. Rum für die Großen. Saft für die “Kleinen”. 🙂





Den folgenden Tag verbrachte ein Teil der Reisegruppe dann verdientermaßen vollständig am Strand. Für den anderen Teil gab es vor dem Strandbesuch noch ein kleines Regenwald-Zusatz-Programm. Denn sehr zur Freude der jüngeren Mitreisenden findet sich im Wald von Moorea doch tatsächlich ein Kletterpark inklusive Ziplines, so dass die zwei Musketiere erstmal eine Weile in luftiger Höhe an Stahlseilen durch den Regenwald rutschten. Besser konnte es eigentlich nicht mehr werden. 🙂










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