Französisch-Polynesien die Zweite – Bora-Bora

Die Tage beginnen früh in Französisch-Polynesien. Momentan ist hier auf der Südhalbkugel Winter und die Tage sind verhältnismäßig kurz. Die Sonne geht kurz nach 6 auf und kurz vor 18 Uhr wieder unter. Da Französisch-Polynesien aber (im Vergleich zu Deutschland) nicht allzu weit vom Äquator entfernt liegt, ist der Unterschied in der Länge der Tage zwischen Sommer und Winter bei Weitem nicht so groß wie bei uns und auch im Sommer sind die Tage nur wenig länger als 13 Stunden. Übrigens dauern auch die Sonnenuntergänge hier nicht so lang wie zuhause. Deswegen muss man auch mehr davon ansehen. 😀

Um möglichst viel Tageslicht mitzunehmen (und möglicherweise auch aufgrund der nicht unbeträchtlichen Zeitverschiebung zu zuhause) waren wir auch heute schon früh unterwegs und hatten so noch die Möglichkeit, vor unserem Flug nach Bora-Bora eine kleine Strandrunde einzulegen.

Anschließend am Flughafen alles wieder sehr entspannt und mit einem regulären größeren Flughafen nicht zu vergleichen. Eine kleine Abflughalle, die auch ein Café sein könnte inkl. Tischen draußen neben dem Rollfeld und das Flugzeug parkt direkt vor der Tür.

Im Anflug auf Bora-Bora (der Flug dauert nur ca. 45 Minuten) sieht man die besondere Form von Bora-Bora. Die „innere“ Insel ist von mehren Atollen bzw. kleinen Insel, so genannten Motus, umgeben. Fast alle der (unfassbar teuren) Luxushotels liegen auf diesen Motus.

In unserer Unterkunft (die sich völlig überraschend auf der Hauptinsel befindet :-D) hängt zufälligerweise eine (alte) Karte der Insel.

Der Flughafen von Bora-Bora liegt auf einem Motu, so dass man, um zur Hauptinsel oder zu einem der Hotels zu gelangen, das Boot nehmen muss. Praktischerweise hat Air Tahiti entsprechende „Shuttle-Boote“, die Passagiere und Gepäck von A nach B bringen.

Auf der Hauptinsel angekommen fällt einem sofort auf, wie unterschiedlich Bora-Bora im Vergleich zu Moorea ist. Die Insel ist deutlich kleiner und hat nicht mal zwei Drittel der Einwohner von Moorea, aber es wirkt alles viel schneller und geschäftiger. Es gibt ein richtiges (wenn auch kleines) Zentrum und es ist unglaublich viel los. So viele Menschen, Motorroller und Autos auf einem Haufen gab es in Moorea nicht. Da war es doch deutlich ruhiger und beschaulicher.

Der Mietwagen allerdings ist auch hier wieder eine besondere Überraschung – ähnliches Modell wie auf Moorea und der zweite Gang funktioniert sogar. Dafür fehlen hier und da Teile der Karosserie und das Übergabeprotokoll, das die Schäden am Fahrzeug aufzeigt, gleicht einem Kunstwerk. 😀 Aber gut, das Auto fährt und ein paar Touren auf der etwa 30km langen Küstenstraße wird es schon schaffen.

Auch ähnlich zu Moorea – viele kleine Obststände entlang der Straße und sehr viele Straßen- (bzw. Strand-)hunde aller Größen und Rassen, aber deutlich weniger Hühner und Hähne. Davon gab es unglaublich viele auf Moorea. Und wer glaubt, dass Hähne nur am Morgen zum Aufstehen krähen, der wird hier eines besseren belehrt. Die können das die ganze Nacht!!!

Was noch interessant ist – auf Bora-Bora werden die meisten Boote zum ‚Schlafen‘ aus dem Wasser gehoben. Vielleicht wegen des Windes, der hier deutlich kräftiger weht als auf Moorea – schließlich gehört Bora-Bora ja auch zu den ‚Inseln unter dem Winde‘ und liegt als eine der westlichsten Gesellschaftsinseln im Einflussbereich der Südostpassats.

Am nächsten Tag dann…so wie es sich für einen Urlaubsort wie Bora-Bora gehört… ein Strandtag. Matira Beach im Süden der Insel soll einer der schönsten Strände der Welt sein und die Reisegruppe kann das nur einstimmig bestätigen. 🙂

Endloser weißer Sand, das Wasser so unbeschreiblich klar und außer uns nur noch eine paar wenige Menschen. Traumhaft schön.

Hier und da die Bungalows der Hotels oder eine Anlegestelle für Wassertaxis, die einen zu den Motus oder zu anderen Teilen der Insel fahren. Und vielleicht noch ein paar kleine Snack-Stände, die Burger und Pommes anbieten oder ‚Poisson cru‘ – rohen, nur in Zitrone und Kokosmilch eingelegten Fisch – das tahitianische Nationalgericht.

Aber sonst. Nichts. Nur wunderschöne Sonnenuntergänge 🙂

Eine Antwort zu „Französisch-Polynesien die Zweite – Bora-Bora”.

  1. Avatar von Lioba
    Lioba

    Wie schön das alles aussieht ☺️. Da bekommt man direkt Fernweh…

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