Unsere Stopps in Island hatten alle etwas gemeinsam: es war nass und stürmisch aber landschaftlich sehr, sehr schön. Und irgendwie passt das mit dem Nebel und den tiefhängenden Wolken ja gar nicht mal so schlecht zum Land der Feen und Trolle. 🙂

Von den drei Häfen, die wir besucht haben, konnten wir in den ersten beiden direkt anlegen. In Djúpivogur mussten wir tendern. Für Ísafjörður und Djúpivogur hatten wir keine Ausflüge organisiert – hier wollten wir einfach auf eigene Faust die Umgebung erkunden. Aber für Akureyri hatten wir uns etwas ganz Besonderes ausgesucht – das bekommt einen ganz eigenen Blogeintrag. 🙂
Ísafjörður
Bei unserer Runde durch Island vor drei Jahren hatten wir es leider nicht bis in die Westfjorde der Insel geschafft, obwohl ich sie sehr gern besucht hätte. Umso schöner, dass wir hier angelegt haben und wir so die Gelegenheit hatten, zumindest einen winzigen Eindruck der Landschaft der Westfjorde zu bekommen.

Das Wetter meinte es zwar nicht sonderlich gut mit uns, aber es gab doch ausreichend trockene Abschnitte für eine kleine (okay, mittlere) Wanderung zum nahegelegenen Bunárfoss – einem hübschen Wasserfall im Tunguladur-Tal.

An dieser Stelle nochmal ein besonderes Dankeschön an die gute Fee, dass sie mich nach meiner grandiosen Idee, nach dem Regen der letzten Tage doch „einfach mal“ den matschigen Berg zum Wasserfall hinauf zu wandern, nicht sofort enterbt hat. Zum Glück gab es tatkräftige Unterstützung beim Auf- und Abstieg, so dass es die gesamte Mannschaft wieder sicher zurück zum Schiff geschafft hat.

Ísafjörður – die Hauptstadt der Westfjorde – hat nur um die 2.800 Einwohner. Hauptindustriezweig ist seit jeher die Fischerei. In der Vergangenheit war Ísafjörður sogar das Zentrum der Shrimps-Fischerei in Island. Aus den letzten Jahrhunderten sind einige hübsche Holzhäuser im Zentrum erhalten, aber den wahren Charme des Ortes macht der Fjord und die ihn umgebende Landschaft aus.











Akureyri
Akureyri war bei unserem letzten Besuch unser erster Stopp gewesen. Es ist die viertgrößte Stadt Islands ganz im Norden der Insel und ein hervorragender Ausgangspunkt für zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Und eine eben dieser Sehenswürdigkeiten… ein ganz besonderes Erlebnis… hatten wir uns ausgesucht. Aber dazu mehr im nächsten Blog. 🙂

Djúpivogur
Djúpivogur ist winzig klein. Wir hatten dem Dörfchen bereits beim letzten Mal einen Besuch abgestattet und ich hatte in diesem Zusammenhang schon über sämtliche, sehr überschaubare Highlights der Umgebung berichtet. 😀 Eines davon war diese besondere Sammlung von 34 Steinen, die Seevögeleiern nachempfunden sein sollen. Kann man mal machen, muss man aber nicht zwingend nochmal im Detail anschauen. 😉

Also ließen wir die Steinesammlung links liegen und machten uns stattdessen auf den Weg zum Leuchtturm von Djúpivogur. Den hatten wir letztes Mal aufgrund des miserablen Wetters ausgelassen. Das Wetter war dieses Mal nicht wirklich besser, aber nochmal wollten wir ihn dann noch nicht verpassen. Schuhe und Klamotten waren im Grunde noch vom Vortag nass (oder dem davor?!), also stapften wir durch die leicht sumpfige Landschaft und ließen es uns auch nicht nehmen, am Ende auch die Leuchtturmleiter hochzusteigen. Von oben gab es eine hübsche Aussicht und auf dem Rückweg für uns als Belohnung das wahre und eigentliche Highlight von Djúpivogur: ein Hotdog am besten Hotdogstand der Ostküste. Für mich mit Rentierwurst und für Vova mit Lachs. Sehr, sehr lecker. 🙂






Die nächtlichen Fahrten zwischen ‚unseren‘ drei Häfen in Island waren durchaus schon nicht allzu ruhig gewesen, aber das war noch nichts im Vergleich zu unserer Fahrt zu den Faröer Inseln, die als nächstes anstand. Unsere Rückfahrt zum Schiff mit den Tenderbooten und die großen Herausforderungen, die die Crew aufgrund des Wellengangs damit hatte, alle Tenderboote am Abend wieder an Bord zu holen, gaben allerdings schon einen kleinen Vorgeschmack.







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