Rodeln im Sommer

Nach dem gestrigen Gewaltmarsch war an großartige Bewegung heute nicht zu denken. (Schon ein wenig ein bemitleidenswertes Bild wie sich die beiden erwachsenen Mitglieder der Reisegruppe nur in Zeitlupe und unter fortwährender Bekundung der Schmerzen in den Beinen fortbewegen… vor allem beim Treppensteigen…. :-D.) Außerdem musste dringend die Moral der jüngeren Mitreisenden gehoben werden. Ein kurzer Check möglicher attraktiver Ausflugsziele ergab überraschenderweise: In Andorra gibt es im Freizeitpark Naturlandia die größte Sommerrodelbahn der Welt – die Tobotronc!

Auf etwa 1.600 Meter Höhe fährt man fast 12 Minuten nach oben, um dann über 3,6 km nach unten zu ‚rodeln‘. Ein Riesenspaß für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. (Und da man hier nicht katapultartig irgendwo losgeschossen wird und es keine Loopings oder ruckartigen Richtungswechsel gibt, ist das ganze sogar für mich als Achterbahn-Muffel perfekt geeignet. :-))

Aber Naturlandia hat neben der Tobotronc noch Einiges mehr zu bieten. Der Park ist in zwei Teile geteilt. Auf 2.000 Meter Höhe finden sich unter anderem ein kleiner Streichelzoo, eine Anlage zum Bogenschießen, der Ausgangspunkt für geführte Wandertouren und ein Mountainbike-Parcours.

Im zweiten Teil auf etwa 1.600 Meter gibt es neben der Sommerrodelbahn dann so ziemlich alles, was das Kinder-Herz an Outdoor-Aktivitäten höher schlagen lässt. (Und vielleicht auch das des einen oder anderen Erwachsenen. 😉 Da gibt es Riesen-Hüpfburgen und -Trampoline, einen Kletterparcours mit Zipline, Offroad-Strecken für Buggys (einmal für Kinder und einmal für Erwachsene) usw usw. Hier kann man mühelos einen ganzen Tag zubringen.

Auf dem Rückweg gab es – neben der Erkenntnis, dass die Tatsache, dass man in Andorra auf das Auto oder den Bus angewiesen ist und dass es nur eine sehr begrenzte Anzahl an größeren Straßen gibt, zwangsläufig auch hier zu dem Phänomen ‚Berufsverkehr‘ und ‚Feierabendstau‘ führt – noch zwei ganz kurze Kirchen-Photostopps, die auf dem Weg lagen.

Der erste war die älteste Kirche Andorras – die Kirche von Santa Coloma, aus dem 8. oder 9. Jahrhundert mit ihrem runden Glockenturm.

Der zweite das Santuario de Meritxell. Die usprüngliche kleine Kirche wurde in den 70er Jahren durch ein Feuer zerstört. Daraufhin wurde ein neues Gebäude errichtet, das mehr ist als ’nur‘ eine Kirche. Nicht nur von der Architektur her ein wirklich besonderer Ort.

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